Soundlab Twenty One: Ein musikalischer Road Movie Clip-Trip durch Shiraz/Iran

Gemeinsam mit der in Shiraz lebenden Mediengestalterin Farzaneh Zare haben wir mit unserem Leitmotiv „Verbinden, was uns trennt!“ musikalische und audiovisuelle Fakten geschaffen.

We overcome what devides us!

Mit der Realisierung von „Soundlab Twenty One“ wollen wir mit „Irish Soundlab of Cultures“ ganz praktisch räumliche und kreative Grenzen überwinden.  Deshalb haben wir gemeinsam diesen musikalischen Video-Clip produziert, trotz der Entfernung von über 4000 km Luftlinie. Hierzu nutzen wir verschiedene mediale Plattformen, um damit die räumliche Distanz möglichst aufzuheben. So gelingt die Erweiterung der Initiative „Crossing the Kiez“. Das Ergebnis seht ihr hier:

Diversität in Shiraz

Im Video Clip wird deutlich, wie vielfältig und divers sich das Leben in der iranischen Großstadt abspielen kann. Neben der ästhetischen Darstellung der beeindruckenden Kulturdenkmäler wie der altpersischen Residenzstadt Persepolis (persisch تخت جمشيد Tacht-e Dschamschid), gelingen kurze Einblicke in das bunte und authentische Straßenleben dieser quirligen Metropole. Basare, Springbrunnen, Ruheplätze und ein Pump-Track Spielplatz für Kids prägen einen wichtigen Teil des öffentlichen Lebens. Die Natur-Aufnahmen rund um Shiraz lassen uns an einer persönlichen Perspektive von Farzaneh Zare und ihrem Team teilhaben. Der musikalische Road Movie Clip-Trip trägt die Wärme und Lebensfreude der Menschen in Shiraz auf kleinen, aber starken Flügeln in die Welt.

World-Music als Grundlage

Meine Komposition und das Arrangement schaffen die Basis, damit sich einerseits die Teilnehmer/Innen von „Irish Soundlab of Cultures“ hier in Berlin kreativ austoben können, anderseits bildet das geschaffenen Werk die Grundlage für die visuelle Darstellung des Roadmovies Clips im Iran. Hier korrespondieren verschiedene Musikstile der Welt miteinander.

Vom Didgeridoo bis zum Joik

In dem mit 60 Audiospuren angelegten Soundprojekt entfalten sich spanische Flamencoelemente mit orientalisch rhythmischen Klängen über nordeuropäische Saiten-Sounds, bis hin zum ausufernden „Afro-Celtic Rock Finale“. Jay nimmt uns in seinen Didgeridoo Parts mit nach Australien. Außerdem thematisieren wir die Musik der Samen (Ureinwohner Lapplands) mit dem Joik Gesang. Der Joik ist mit dem Jodeln verwandt und beschreibt musikalisch zumeist Naturphänomene. Ähnlich wie beim Musizieren mit dem Didgeridoo entstehen hier rhythmische monotonale, sehr archaische Sounds. Zusammengehalten wird das Stück von verschiedenen akustischen und elektronischen Beats, Arpeggiatoren und dem akustischen Drum-Set. Für mich war es anspruchsvoll, die dynamische Kraft der einzelnen Klangbilder des Stückes zur Entfaltung zu bringen, ins besonders deswegen, um die harmonische Kompatibilität im Gesamtsound zu wahren.

Wirksamkeit der kulturellen Sozialarbeit im Rahmen von interkulturellem Austausch

„Soundlab Twenty One“ steht exemplarisch für immer wieder erweiterbare Optionen eines zeitgemäßen, wirksamen und zukunftsorientierten Ansatzes der kulturellen Sozialarbeit im Kiez und darüber hinaus.

Ganz viele Grüße

Euer Maxim und Team

Foto: Farzaneh Zare

Foto: Katja Wartenberg

 

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